Badikho begleitet Kamerunerinnen und Kameruner der Diaspora in einer migrationsrechtlich unsicheren oder verletzlichen Lage dabei, eine freie und informierte Entscheidung zu treffen: legal bleiben, sich vorübergehend stabilisieren oder freiwillig nach Kamerun zurückkehren — mit echter Reintegrationsbegleitung vor Ort. Ein unabhängiges Ethikgremium und ein externer Datenschutzbeauftragter sichern die Neutralität der Entscheidung ab.
Ein Teil der kamerunischen Diaspora in Deutschland befindet sich in einer migrationsrechtlich unsicheren oder verletzlichen Lage, ohne neutralen Zugang zu Information über die eigenen Optionen. Bestehende Programme (OFII, REAG/GARP, OIM AVRR) sind solide, erreichen diese Zielgruppe aber oft mit begrenztem Vertrauen — und die Nachbegleitung der Reintegration in Kamerun bleibt häufig kurz und wenig verankert.
Badikho orientiert zu bestehenden legalen Wegen, wo diese möglich sind, und begleitet ausschließlich die Reintegration nach einer freien Entscheidung — es ersetzt nicht die Rückkehrlogistik der etablierten Programme. Die Trägerorganisation trägt Programm und Finanzverantwortung; ein mehrheitlich externes Ethikgremium hat Vetorecht bei jedem Fall, in dem die Freiwilligkeit der Entscheidung nicht eindeutig belegt ist.
Die Phase 1 (9 Monate, 85.000 €) finanziert bewusst keine große Zahl an Rückkehrfällen. Sie baut zunächst Governance, Datenschutz und Vertrauen auf und begleitet acht vollständige Fälle als Wirksamkeitsnachweis — Grundlage für die Entscheidung über Phase 2.
